Wie schreibt man einen Businessplan?

Umfang

Bitte erschlagen Sie den Leser nicht mit zu vielen Details. Die meisten Businessplan-Handbücher empfehlen einen Umfang von 20 oder 35 Seiten, mit einer Toleranz von mehr oder weniger 5 Seiten. Persönlich tendiere ich inzwischen dazu, 20 Seiten nicht zu überschreiten und verlagere – falls es absolut notwendig scheint – detaillierte Informationen in die Anlagen.

 

Struktur

Die Gliederung kann individuell gestaltet werden, aber eine klare Struktur und logische Reihenfolge sind in allen Fällen absolute Voraussetzung. Stellen Sie die Gliederung durch die Schrifttypen/Schriftgrößen heraus. Vergessen Sie nicht das Inhaltsverzeichnis.

 

Formulierungen

Wählen Sie „prägnante Formulierungen“, die das Wesentliche deutlich herausstellen. Zu technische Erklärungen, Fachjargon und branchenübliche Abkürzungen sind zu vermeiden. Auch sollte die Sprache bei aller Begeisterung für die Geschäftsidee immer sachlich nüchtern bleiben. Zu viel Emotionalität schadet der Sache mehr als sie ihr dient.

 

Korrektheit

Die beste Geschäftsidee wird nicht überzeugen, wenn sie mit Rechtschreibfehlern und Rechenfehlern präsentiert wird.

 

Präsentation

Ein einheitlicher Gesamteindruck und ein ansprechendes Layout zählen zu den Beurteilungskriterien, aber teuere Laminier- und Bindeprozessen beeindrucken selten. Kreditsachbearbeiter/-innen schätzen eher eine einfache Abheftmöglichkeit.

Legen Sie Wert auf ein seriöses Schriftbild (klassische Schriften) und die saubere Einbindung von Grafiken. Das Firmenlogo sollte in der oberen Kopfleiste erscheinen. Persönlich nutze ich gern kleinere Fotos, um einen Standort oder eine Leistung zu illustrieren.

Ein Businessplan soll eine umfassende Einschätzung der Chancen und Risiken eines Geschäftsvorhabens ermöglichen und dabei verständlich und übersichtlich bleiben. Beachten Sie deshalb einige Grundregeln für die Erstellung Ihres Businessplans.

Tipp

Die meisten B-Pläne werden mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen und Tabellenkalkulationen geschrieben. Auf dem Markt findet man kostenfreie oder kostenpflichtige Programme, die bei der Erstellung Unterstützung leisten.

Zu Beginn werden einige wesentliche Themen bearbeitet, immer neue kommen hinzu. Auf Grund neuer Erkenntnisse müssen einzelne Aspekte immer wieder überarbeitet und aktualisiert werden.“  Am Ende müssen alle Informationen auf ihre „Kohärenz“ überprüft werden.

Trotz der EDV Unterstützung passiert es immer wieder, dass sich Fehler einschleichen und Projektionen nicht untereinander abgestimmt sind. Seien Sie vorsichtig und überprüfen Sie die Zahlen, die Sie abgeben.

Wenn der Plan im Team geschrieben wird, sollte zuletzt eine Person den ganzen Inhalt und die Formulierungen überarbeiten. Wie die B-Plan Handbücher es alle erklären: „der B-Plan sollte aus einem Guss sein.“